Bei der Untersuchung von Beton
wird das Georadarverfahren zur Ortung von Armierungseisen und
Fehlstellen eingesetzt. Dabei kommen hochfrequente Antennen im
Gigahertzbereich zum Einsatz, welche eine zentimetergenaue Bestimmung
der georteten Strukturen ermöglichen.
Radargramm einer
Betonuntersuchung. Die roten Pfeile zeigen
die Signale der einzelnen Armierungseisen
Tiefenschnitt (4 cm u.GOK) einer 3-D Untersuchung. Blau
dargestellt sind die Armierungseisen, in grün sind die Bereiche
mit größerer Betonüberdeckung (abgesackte
Armierung) deutlich zu erkennen
Ein
Vorteil gegenüber anderen Methoden liegt in der Möglichkeit,
größere Bereiche in relativ kurzer Zeit flächenhaft und
detailliert zu untersuchen.
Das Georadar wird sowohl zur Qualitätssicherung bei neuen Objekten
als auch für die Beurteilung alter Bauwerke eingesetzt.